Type for Democracy!
Mehr DADA gegen das autokratische GAGA in der Welt! Protest, Protest, Protest! Das ist mein siebter Beitrag zu #typefordemocracy!
Im Kurs Designtheorie haben sich die Studierenden intensiv mit der Typografie von Kurt Schwitters in Plakaten, Anzeigen und dadaistischen Mitteilungen auseinandergesetzt – analysiert, dekonstruiert, neu organisiert und anschließend wieder ins Chaos gestürzt. Aus diesem Prozess entstanden spannende Schriften und typografische Bilder. Im Beitrag zu sehen sind Buchstaben aus der Arbeit von Kurt Schwitters und Theo van Doesburg, „Kleine Dada Soirée“, 1922. Der Gestaltungsprozess war wie ein „Typo-Recycling“ – und er hat unglaublich Spaß gemacht.
Die DADA-Typografie hat das moderne Design und die Typografie nachhaltig geprägt – sie brach mit Konventionen und formte Prinzipien, die heute Standard im Design sind. Kurt Schwitters lehrte uns: „Typografie kann unter Umständen Kunst sein.“ Und sie dient nicht nur der reinen Informationsvermittlung. Mit seinen typografischen Collagen stellte er die Regeln der Lesbarkeit infrage und schuf visuelle Provokationen – lautmalerisch, chaotisch, immer im Protestmodus. Denn DADA war mehr als Kunst – es war eine politische Bewegung gegen Krieg, Autorität, Autokratie und bürgerliche Normen. In einer Zeit, in der totalitäre Regime Ordnung und Gleichschritt verlangten, war DADA ein Akt des Widerstands – ein Symbol für künstlerische Freiheit und Demokratie.
Ich lade euch erneut ein – und fordere euch heraus – bei der Kampagne @typefordemocracy mitzumachen: 📣 Mach mit: Teile deine Schriftentwürfe – fertig oder unfertig – mit der Überschrift „Type for Democracy“ und dem Hashtag #typefordemocracy. Erzähle auch, was dich inspiriert hat. Lasst uns gemeinsam Zeichen setzen!
Demokratie ist keine Meinung, sondern ein Grundrecht, das (nicht nur) im deutschen Grundgesetz verankert ist. Also: Geht wählen. Wählt demokratisch!